Ich bin kein Serienkiller (Dan Wells)

  • Der 15-jährige John will ein ganz normaler Teenager sein, die Schule besuchen und Mädchen kennenlernen. Doch er weiß, dass in ihm ein düsteres Geheimnis schlummert. Es ist nicht nur das Interesse an Serienkillern, das sein ganzes Leben bestimmt, nicht nur seine Faszination vom Tod. Es ist die Furcht, dass er eines Tages selbst zum Killer wird. Denn John trägt ein Monster in sich. Und als unerklärliche Morde in der Stadt geschehen, muss er sich nicht nur einem dämonischen Gegner stellen, sondern auch sich selbst …


    Eine gelungene Mischung aus Thriller und Horror


    Ich war anfangs ja eigentlich etwas skeptisch, aber da ich einfach mal Lust auf einen Thriller hatte, wollte ich dieses Buch dann endlich lesen. Immerhin lag es jetzt lang genug auf meinem SUB rum.
    Ziemlich wurde ich dann doch überrascht. Hier handelt es sich nicht um einen typischen Thriller, denn dieser hier ist noch mit einer guten Ladung Horror geschmückt, was ich ja eigentlich gar nicht lese. Trotzdem hat es mich gefesselt und dieses Buch schnell durchlesen lassen.


    Wir lesen hier von John. John ist ein Soziopath und hält sich selbst für äußerst gefährlich. Denn abgesehen von seiner Faszination für Serienmörder, ist er übereugt, dass er selbst einer werden könnte. Denn in ihm lebt ein Monster! Seine Mutter gibt sich für seine psychische Störung die Schuld, denn schließlich hat sie ihn von kleinauf in die Leichenhalle gebracht, wo er ihr regelmäßig mit den Leichen helfen durfte.
    Bis dahin fand ich das Buch ziemlich gruselig und mir drehte sich an so manchen Stellen regelrecht der Magen (gehört sich bei einem Horrorbuch vermutlich so), aber dazu langweilte es mich auch etwas. Dann passierten plötzlich Morde in der Stadt und John blüht beinahe auf. Er muss diesen Mörder finden.
    Was mich persönlich dann sehr geärgert hat, ... ich habe zwischendurch Rezensionen von anderen zu diesem Buch gelesen und da dort ordentlich gespoilert wurde (ohne Hinweis), wusste ich leider bereits, wer der Mörder war und wie das Ende ausgeht. (Sorry - so was geht gar nicht!) Theoretisch hätte ich das Buch nämlich abbrechen können, ich wusste dann ja eh alles. Aber ich war mittlerweile auch besessen, denn ich wusste immer noch nicht, WIE es zu diesem besagten Ende kommt und so las ich dann die letzte Hälfte der Geschichte an einem Tag zu Ende und wurde begeistert.
    Die Fortsetzung werde ich also auf jeden Fall lesen und liegt bereits auf meinem SUB. Wenn mich die nächsten Teile auch so fangen, befindet sich vielleicht ein weiteres Lieblingsgenre auf meiner Liste. :)


    Dan Wells hat einen tollen Schreibstil, der zu jeder Zeit flüssig und sauber zu lesen ist. Er versteht es super, Spannung aufzubauen und den Leser an das Buch zu fesseln.
    Das Cover ist irgendwo schlicht, aber ein totaler Blickfang, als wäre der Titel mit Blut geschrieben und passt daher ideal zum Buch.


    Wenn ihr eine Mischung aus Thriller und Horror mögt, dann empfehle ich euch dieses Buch. Jedoch solltet ihr keinen zu empfindlichen Magen haben, denn manchmal ist es doch recht eklig. (Ich bin sensibel :) )


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